Die in Deutschland ansässigen Stromversorger sind Wirtschaftsunternehmen mit monopolartigen Strukturen. In Deutschland ist die Stromversorgung auf die 4 großen Stromversorger RWE, EON, Vattenfall und ENBw, aufgeteilt und diese bewirtschaften das Ganze.

Es gibt noch ein paar andere kleinere, aber durch Überkreuzbeteiligungen vermischt sich das. Wenn diese Beteiligungen bewertet und zugeordnet werden, reduziert sich das aber wieder, immer nur auf 4. Im Rest der Welt sieht es ähnlich aus: Wenige machen Alles und diktieren den Markt. “Strom” wird immer gebraucht.

Hier zunächst die 3 wesentlichen Grundlagen:

Strom entsteht überwiegend in Kraftwerken.
Alle konventionellen Kraftwerkstypen, auch Atomkraftwerke, mit Ausnahme der Wasserkraftwerke, sind Dampfmaschinen!
Ja sie lesen richtig: Es wird Dampf produziert. Mit diesem Dampf wird eine Turbine bedient, die dann einen Generator antreibt, die eigentliche Stromquelle. Da Dampf hergestellt/gebraucht wird, befinden sich diese Kraftwerke immer an einem Fluß, der dann auch noch das Kühlwasser zu liefern hat (Anm.: Der „verbrauchte“ Dampf muß entsorgt werden. Also entläßt man ihn in die Umwelt).
Von der Energiebilanz entsteht aus dem Primärsubstrat (Kohle, Öl, Gas) durch diese Umsetzung ca. 30-35% Strom. Der Rest, also 65-70%, geht als Abwärme verloren. Eigentlich sind Kraftwerke „Wolkenfabriken“ die diese Abwärme aus den riesigen Kühltürmen entweichen lassen. Auf diese Weise Strom herzustellen ist nicht gut, wird aber trotzdem mit Milliarden vom Staat subventioniert. Warum eigentlich?
Es ist ein zentralistisches System
Durch den zwingenden Umstand Strom an Flüssen (wg. Kühlwasser) produzieren zu müssen, muß der Strom von dort landesweit transportiert und verteilt werden.
Dies geschieht durch die Hochspannungs-Überlandleitungen, die jeder kennt kennen und in der Landschaft herumstehen.
So entstand ein Verteilungsnetz, das Kontenpunkte bedient und die weitere Verteilung übernommen hat. Das Netz weitet sich aus. Diese feinadrige Verteilung endet (nach einigen Transformationen) beim Verbraucher, also bei ihnen.
Es ist ein zentralistisches System. Dieses System stößt heute an seine Grenzen, weil der Strombedarf ständig steigt, und die vorhandenen Leitungen kaum noch Kapazitäten vorhalten können (wir sprechen über die Hochspannungsleitungen, nicht über die lokalen Netze).
Windräder, als Beispiel, müssen abgeschaltet werden, weil zuviel Atomstrom im Netz ist. (Anm.: Atomkraftwerke kann man nicht einfach abschalten. Dieses Abschalten dauert mehrere Tage)
Wer macht das Geschäft?
Wir denken alle: „Das sind die Stadtwerke vereinzelt ist das immer noch richtig. Die Netze lagen ehemals im Eigentum der Städte und Gemeinden, gehören aber heute nur noch den 4 großen Gesellschaften.
Sie sind gekauft bzw. verkauft worden. Warum? Weil die Städte und Gemeinden, Geld für ihre diversen „Vorhaben“ brauchten und von den Stromversorgern bekommen hat. Nun machen die Konzerne das Geschäft und das sehr LUKRATIV.

Kontakt

Greentown Tech Limited
Dr. Thomas Lang
Geschäftsführer

68163 Mannheim
Rahnfelsstr. 10
Mobil: +49 176 6632 9983

Tel.:  +49 621 39180055

Stromversorgung am Scheideweg?,thomas-lang-hammelburg

Fazit: Stromversorgung + Stromlogistik + lokale Netze

gehören einigen wenigen.

Stromkabel gehen nicht kaputt. Der Betrieb eines Netzes kostet gar nichts. Die Steuerung ist das Problem, aber die ist auch automatisiert. Diese aufwendigen Steuerungen dienen dem Lastausgleich wenn z.B. am Montag eine Fabrik die Produktion aufnimmt, oder im Kleinen, wenn Mittags gekocht wird und der E-Herd läuft.

Es gibt Zeiten wo viel Strom gebraucht wird und Zeiten wo wenig Last am Netz ist. Diesen Bedarf bilden diese Steuereinheiten ab und stellen die „richtige“ Strommenge zur Verfügung, durch hoch- und runterfahren von Verbrennungskraftwerken. So wird das heute gemacht.

Besser wäre es einen Speicher zu haben, und mit diesem „Reservoir“ nivellieren zu können, aber:

Strom kann man nicht speichern, man kann ihn nur in eine andere Energieform bringen (Akkus laden entspricht chemischer Energiespeicherung, Pumpspeichern entspricht eine Last (Wasser) auf ein höheres Niveau zu heben).

Stromversorgung am Scheideweg?,Klimaschutz – Integrierte energetische Gesamtversorgung für Häuser und Stadtteile

Ein Irrweg?

Schwachstelle: Die zentrale Stromversorgung

Zu erwähnen sind noch die Schwachstellen der zentralen Stromversorgung. Wenn ein Verbraucher plötzlich deutlich mehr Strom zieht, durch Inbetriebnahme einer neuen Maschine, kann das Netz zusammenbrechen. Vorher wird es instabil und es kommt zu Frequenzverschiebungen, dann folgt der Black out. Nichts geht mehr. Solche Blackouts sind heute keine Seltenheit mehr. Sie entstehen hauptsächlich durch Naturereignisse wie Blitzschlag, oder einen Sonnensturm, oder ein EMP (ausgelöst durch eine Atombombe, die im Weltraum gezündet wird)

Hier wird dann stoßartig Energie ins Netz gegeben, die nicht verarbeitet werden kann. Nicht in der kurzen Zeit. Die Folge ist ein Durchbrennen der Transformatoren der Umspannwerke: Das Netz ist dann zerrissen und muß „geflickt“ werden. Diese Dinge kann man nicht planen, aber man sollte Vorkehrungen treffen, Schutzvorrichtungen für Transformatoren anbringen.

Dies ist, in knappen Worten, die Infrastruktur der Stromversorgung. Und zwar weltweit!

Schwachstelle Trassen
Bildquelle: in Franken

Lösung: Die dezentrale Stromversorgung

Im Unterschied zur quasi verordneten zentralen Versorgung von heute, würde hier der Strom nicht in Kraftwerken entstehen, sondern in der PV-Anlage, der Biogas-Anlage mit BHKW, dem Windradsystem. Kleine Einheiten, die zunächst sich selbst versorgen, und dann die anderen. Wie bei unserem Hybridkraftwerk aus PV-Wind-Kombi.

Viele Kleine ergeben auch ein Großes. Und wir könnten verschiedene Probleme auf einen Schlag lösen.

Heute sind wir auf die 4 großen Versorger nicht nur angewiesen, sondern total abhängig. Wenn morgen der Strom 33 ct und übermorgen 40 ct kostet haben sie keine Wahl. Sie müssen zahlen oder man dreht ihnen den Saft ab. Mit einer vernünftigen Eigenstromversorgung kann das nicht passieren. Genau wie die Stromversorger die Logistik inne haben, müssen Sie sich um unabhängig zu werden eine eigene Logistik schaffen. Sie müssen also investieren um unabhängig zu werden. Nur wenn sie zuvor durch Barkauf, Leasing oder Finanzierung in ein Auto investieren, können Sie jederzeit selbst entscheiden ob sie von A nach B fahren wollen oder nicht. Sind alle „Raten bezahlt“ und das Fahrzeug gehört Ihnen, sinken die monatlichen Kosten rapide. Das ist bei der Produktion von Eigenstrom nicht anders. Am Anfang einer Eigenstromversorgung steht immer die Investition. Wie bei der Investition in ein Autokauf, ersetzen sie mit einer Eigenstromanlage den vormals gekauften Strom (als monatliche Abhänigkeitszahlung) durch ihren eigenen Strom. So einfach geht das, denn hohe Kosten für Logistik müssen Sie nämlich nicht aufwenden. Eine Preisstabilität kann also nur mit produziertem Eigenstrom erreicht werden.
Der Umweltschutz ergibt sich zwangsläufig durch Verwendung natürlicher Ressourcen wie Wind oder Sonne. Sie sind in unbegrenzter Menge vorhanden, und natürlich kostenfrei. Wir ersetzen einen Verbrennungsprozess und „sparen“ CO².
Wind und Sonne sind aber nicht kontinuierlich vorhanden. Um eine kontinuierliche, stabile Versorgung einzurichten, bedarf es eines Speichers. Zumindest können wir hier Überschüsse sinnvoll ablegen, z.B. im Brauchwasser-Pufferspeicher der Heizung ihres Hauses als Wärme. Oder sie laden einen Akku auf. Akkus sind allerdings teuer und haben eine geringe Ladekapazität, deswegen können wir diese in unserer Betrachtungen vernachlässigen.

Erst wenn die Elektro-Mobilität erschwinglich wird, setzen wir sie sinnvoll auch im Versorgungsnetz ein: Ein mobiler Akku (für das Auto) Die produzierte Energiemenge sollte klein sein (und auch bleiben) und gleich verbraucht werden. Überschüsse wandern in einen Speicher oder werden mit dem nächsten Verbundpartner geteilt. So könnte man ganze Stadtviertel organisieren (Ringleitungen!), oder sogar ganze Städte!

Es hängt nur von der Anzahl der Mitwirkenden ab. Die großen Versorgungsgesellschaften haben hier auch eine Aufgabe. Sie sind das Backup-System, die Notstromversorgung, wenn man so will. Und weiterhin dürfen sie die Großverbraucher bedienen. Industriebetriebe können heute noch nicht mit einem Verbundsystem aus kleinen Einheiten versorgt werden. Dafür sind deren Stromverbrauche einfach zu hoch. Aber Großbetriebe mit einem Kraftwerk zentral zu versorgen macht Sinn. Über 60% des Stromverbrauchs in Deutschland geht in die Industrie zu traumhaften Preisen. Eines ist 100% sicher, der normale Haushalt zahlt mit deutlich höheren Beiträgen die Zeche. Monat für Monat, Jahr für Jahr. Wir prognostizieren, daß es in der Zukunft beide Versorgungssysteme nebeneinander geben wird. Intelligent(er) vernetzt als heute, mit einem Stromfluß in beide Richtungen (wußten sie daß Strom in 2 Richtungen fließen kann?), je nach Bedarf mikroreguliert, das „Internet der kleinen Stromerzeuger und –speicher“. Und dieses Mikro-Strom-Internet ist dann auch mit dem Zentralnetz der Stromversorger verbunden und vernetzt. Es würde uns nicht überraschen, wenn sich hieraus zusätzliche Netzstabilität erzeugen ließe, Stabilitäten die wir aktuell noch nicht haben. Was wäre das für ein großer Vorteil für den Standort Deutschland?

Was können sie tun?

Machen sie doch mit und starten mit unserem Windradsystem, ihre eigene Insellösung oder verbinden sie dieses als Hybrid mit einer geeigneten oder schon vorhandenen Photovoltaik-Anlage.

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